Schlagzeilen, Eilmeldungen, Sondersendungen – inzwischen bestimmt das Corona-Virus weltweit den öffentlichen und privaten Diskurs. Täglich gibt es neue Meldungen über die rasante Ausbreitung von COVID-19 und deren verheerenden Folgen für Mensch, Gesundheitssystem und die Wirtschaft.

Auch in Deutschland wächst täglich die Zahl der Infizierten und macht drastische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung unumgänglich. Denn solange noch kein Impfstoff entwickelt ist, kann man nur mit ausreichender Hygiene, aber vor allem mit Abstand zu anderen Menschen dazu beitragen, die Verbreitung einzudämmen. Dies dient nicht nur dem Schutz des Einzelnen, sondern vor allem dem Schutz des Gesundheitssystems und damit der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung.

Notwendige Maßnahmen wie die Schließung von Schulen und Geschäften sowie das Untersagen von Veranstaltungen und Sportevents haben auch auf die Wirtschaft erhebliche Auswirkungen. Besonders Einzelunternehmer, aber auch Mittelständler und Großunternehmen stehen aufgrund von Umsatzeinbrüchen vor enormen Herausforderungen. Die Krise ist da und muss nun bewältigt werden.

Eine gute Krisenbewältigung braucht eine gute Krisenkommunikation

Zu einer bestmöglichen Krisenbewältigung zählt neben einem stringenten Management vor allem eine gute professionelle Krisenkommunikation. Nur so lassen sich notwendige Maßnahmen durchsetzen, aber vor allem Ängste, Sorgen und Unsicherheiten bei den verschiedenen Stakeholdern minimieren. Damit ist die Bewältigung einer solchen außergewöhnlichen Sondersituation insbesondere für die Unternehmenskommunikation eine harte Bewährungsprobe.

Eine Probe, die sich mit einem professionellen Herangehen und den richtigen Maßnahmen aber bestehen lässt. Wie also gelingt eine gute Krisenkommunikation? Was sollte ein Unternehmen in einer solchen Sondersituation beachten?

Krisenkommunikation – die 5 wichtigsten Maßnahmen

  1. Klares Krisenmanagement

    Eine gute Krisenkommunikation setzt ein gutes Krisenmanagement voraus. Denn die Kommunikation ist letztlich nur eine Verbalisierung dessen, was das Unternehmen zur Bewältigung einer Sondersituation unternimmt. Tritt eine Krise ein sollte, umgehend ein Krisenstab gebildet werden, bei dem alle Informationen zusammenlaufen und auf deren Basis Entscheidungen getroffen werden.

    Dabei gilt: Krisenmanagement und Krisenkommunikation sind Chefsache! So sehr das Delegieren von Aufgaben im normalen Alltag Sinn macht, so wenig hilft es in Krisen. Hier ist eine klare, entschlossene und konsequent handelnde Führung gefragt. Das schafft Vertrauen und Sicherheit bei Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit.

  2. Einheitliche Botschaften

    Klares, entschlossenes und konsequentes Handeln erfordert ebenso klare wie einheitliche Botschaften. Einheitliche Botschaften zeichnen sich durch sachliche und verständliche Informationen aus, die an alle Stakeholder gleichermaßen ausgegeben werden. Die Empfänger erkennen, dass das Unternehmen trotz „schwerer See“ mit fester Hand und „klarem Ziel“ das Ruder im Griff hat und den Kurs sicher weiterverfolgt.

  3. Transparenz

    Für sachliche und verständliche Informationen gilt vor allem das Gebot größtmöglicher Transparenz. Seien Sie ehrlich in der Kommunikation mit Ihren Stakeholdern! Sagen Sie deutlich was Sie wissen und wie Sie aufgrund dessen handeln. Kommunizieren sie ebenso offen, was sie nicht wissen oder noch nicht einschätzen können. Lassen Sie Spekulationen keinen Raum. Das Wichtigste ist, dass die Stakeholder nachvollziehen können, auf welcher Basis sie etwas tun.

  4. Externe UND interne Kommunikation

    In Krisenzeiten ist neben einer Kommunikation nach außen die Kommunikation nach innen von besonderer Bedeutung. Gerade die eigenen Mitarbeiter dürfen in Sondersituationen nicht vergessen werden. Informieren Sie diese zeitnah und vor den Medien. Das ist ein wichtiges Signal, erhöht die Wertschätzung, fördert die Ruhe im Unternehmen und sorgt auch bei schwierigen Entscheidungen für eine größtmögliche Akzeptanz.

  5. Tägliche Neubewertung

    Eine Krise ist nicht nur deshalb so gefährlich, weil sie eine Sondersituation darstellt, sondern weil sich diese Situation permanent ändern kann. Daher ist es im Krisenmanagement wie auch in der Krisenkommunikation unabdingbar sich täglich den Sachstand vor Augen zu halten. Sie müssen die eigenen Maßnahmen stets auf die aktuelle Situation hin überprüfen und anzupassen. Nur so können Sie während des gesamten Krisenverlauf sicherstellen, optimal auf jede Entwicklung zu reagieren.

Eine außergewöhnliche Situation wie die Corona  Pandemie sollte möglichst kein Unternehmen unvorbereitet treffen. Und eine vernünftige Vorbereitung auf eine Krise beginnt weit vor einer Krise. Eine professionelle Krisenkommunikation bedarf einer konkreten Vorbereitung und einer strikten Planung, Umsetzung und Analyse der Maßnahmen.

Sobald sich eine Krise abzeichnet, muss umgehend und gezielt gehandelt werden! Krisenkommunikation ist Arbeiten unter Volllast und eine absolute Bewährungsprobe für das Unternehmen, die Unternehmenskommunikation und die Führungskräfte.

Krisen und Veränderungsprozesse sind ein sensibles Feld der Medien- und Kommunikationsberatung. Sie erfordern Fingerspitzengefühl und viel Erfahrung im Umgang mit diesen Ausnahmesituationen.

dictum media ist eine der führenden PR-Agenturen in Deutschland, die auf die Kommunikationsberatung in Krisen und Veränderungsprozessen spezialisiert ist. Seit vielen Jahren beraten und begleiten wir Unternehmen, Verwalter, Verbände, Politik und Persönlichkeiten erfolgreich in der strategischen PR- und Krisenkommunikation.

Gerne beraten wir auch Sie individuell für Ihre jeweilige Sondersituation und stehen Ihnen für ein persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.